An einem ganz normalen Schultag!

Bericht und Übersetzung: Hend Labib; 11b

Studienreise (Uni Ulm- Uni Konstanz) (1.11.2008- 9.11.2008)
 

arabisch

An einem ganz normalen Schultag, sagte uns Herr Straub, dass ein paar Mädchen die Chance haben warden, kostenlos nach Deutschland zu fliegen und sich dort zwei berühmte Universitäten anzuschauen, um die Möglichkeit zu erweitern in Zukunft in Deutschland zu studieren. Die Aufregung war groβ. Wir konnten es kaum erwarten, mehr Einzelheiten darüber zu erfahren. Als dann durch Auslosen, die 8 Mädchen ausgewählt wurden, die am 1. November mit Herrn Glatz wegfliegen durften, hatten wir noch einen Monat vor uns.

Aber der Tag kam doch und nachts trafen wir uns am Flughafen. Wir lernten die 8 Mädchen aus DSB Alexandria und ihre Lehrerin kennen und der Flug nach Frankfurt ging los. Dort angekommen, mussten wir 3 Züge nehmen, um Konstanz zu erreichen. In Konstanz wurden wir ganz herzlich empfangen und das Programm ging sofort los. Ohne Pause ging es zur Stadtbesichtigung. Das Erste, was uns auffiel, war die Kälte, vor der wir uns zu schützen versuchten und uns gegenseitig halfen. Aber Konstanz ist eine schöne Stadt.
Es dauerte 2 Tage, darunter war auch Affenfütterung in Salem geplant, bis wir in die Universität durften. Diese war groβ mit sehr vielen Studenten. Nach einer kurzen Führung wurden wir offiziell begrüβt. Die Leute dort hatten sich wirklich viel Mühe gegeben und wir wollten keinen Moment verpassen. Einmal gingen wir in eine Vorlesung, die uns nicht wirklich gefiel, weil wir nichts verstanden. Wir verlieβen daraufhin den Hörsaal und man zeigte uns die berühmte Bibliothek, von der wir alle begeistert waren. Am nächsten Tag aber durften wir assuchen, in welche Vorlesung wir gehen wollten und diese waren interessant. Es war schön zu sehen, wie es so ist, eine Studentin zu sein und wie man lebt. Deswegen wurden uns auch die Studentenwohnheime, die manchen ein wenig klein erschienen, gezeigt. An der Universität gab es sehr viele Präsentationen für uns und an einem Tag hatten wir auch Einzelstudienberatung, die für alle toll war und einen guten Überblick uber das Studienangebot gab. Wir diskutierten mit vielen Studenten über ihre Erfahrungen und diese gaben uns viele Tipps.
Auβerdem gingen wir noch in eine Hochschule, wo sehr viel Praktisches durchgeführt wird und das war fur alle Etwas ganz Neues. Oft gingen wir in die Stadt, um zu essen aber natürlich auch zum Shoppen. Über unsere Riesenkoffer wunderten sich viele. Viel zu bald aber mussten wir uns von Konstanz und den netten Leuten verabschieden, denn unsere Reise ging noch weiter nach Ulm.
Nach der Zugfahrt, wurden wir auch mit Begeisterung empfangen und es ging wieder mal, ohne Pause, los. Wir machten eine Führung durch Ulm, der Gebutsstadt Albert Einsteins und merkten, dass sie gröβer und etwas lebendiger war als Konstanz. Sie war sehr schön mit den Gassen und den alten Häusern, wo wir manchmal abends aβen. Wir übernachteten, wie in Konstanz auch, in einer Jugendherberge und am nächsten Morgen besuchten wir die Universität, wo wir auch offiziell willkommen gehieβen wurden. In den nächsten beiden Tagen wurden uns Präsentationen vorgetragen, wir durften in Vorlesungen Übungen und redeten mit Leuten über Wunsche und Vorstellungen. Es war nett zu bemerken, dass Leute sich dermaβen um uns kümmerten und sich viel Zeit nahmen. Wir waren oft müde und fühlten uns schlecht, wenn wir nicht die Begeisterung und den Dank zeigen konnten, die wir fühlten. Wir gaben aber unser Bestes. Und an jedem Abend hatten wir ein gutes Essen, an dem wir neue Leute, auch Ägypter, kennenlernten.
Ich denke, die meisten von uns sind sich fast sicher, dass sie ihr Studium in Deutschland machen wollen. Unsere Ängste und Unsicherheiten wurden während dieser Zeit überwunden. Nach einem Tag, den wir hauptsächlich mit Shopping verbrachten, konnten wir es kaum erwarten wieder zurückzukehren, um unseren Freundinnen von unserer Reise und unseren neugewonnen Erfahrunen und Informationen zu erzählen.