1916 - 1939
1923: Am 8. Oktober wird die Schule in Kairo mit 60 Schülern wieder eröffnet.
1924: Erstmals deutsche Lehrkräfte in Alexandria, die nicht dem Orden angehören. Das Auswärtige Amt bezahlt die Reisekosten.
1926: Arabisch wird als Unterrichtsfach eingeführt. Eine größere Anzahl Ägypter besucht nun die Schule.
1928: Die Schülerzahl ist auf 189 angestiegen.
1929: Das Cafe Ecke Sharia Mohamed Mahmoud / Sharia Fahmi wird gekauft. Im Dezember kann der Erweiterungsbau (Turm) mit acht großen Klassenräumen, einem Schlafsaal für das Internat und vier Zimmern für Lehrerinnen feierlich eingeweiht werden.
1930: Der Unterricht orientiert sich von nun an klar an deutschen Richtlinien und pädagogischen Prinzipien.
1934: Die Schulklassen von Maadi werden in die Bab el-Louk Schule integriert.
1937: Die Zahl der deutschen weltlichen Lehrkräfte steigt. In diesem Jahr und1939 wird unter dem Vorsitz von Ministerialrat Dr. Dr. Löffler die erste Deutsche Schlussprüfung abgehalten.
1938: Der Arabisch-Unterricht wird für die erste Grundschulklasse verpflichtend.
1939: Zu Beginn des 2. Weltkrieges entspricht die DSB Kairo in Aufbau und Zielsetzung klar einer deutschen Grundschule und einem deutschen Gymnasium. Die DSB Kairo darf mit unverändertem Lehrplan weiter arbeiten, Arabisch wird jetzt mit 5 bis 6 Wochenstunden unterrichtet.
Die Schülerschaft setzt sich aus Angehörigen vieler Nationalitäten zusammen. Schülerinnen des Gastlandes sind nun in der Mehrzahl. Die deutschen Schlussprüfungen werden während des Krieges unter Aufsicht des schwedischen Gesandten, Herrn Baron von Bildt, weitergeführt.