1940 - 1968
1946: In Alexandria und Kairo werden nur noch Mädchen aufgenommen. Die Schülerzahlen steigen stark an, unter ihnen befinden sich immer mehr Ägypterinnen.
1948: Erstmals finden arabische Jahresprüfungen unter Aufsicht eines Regierungsinspektors in Alexandria statt.
1953: Das Internat in Kairo muss wegen Raummangels geschlossen werden.
1955: Erstmals nach dem 2. Weltkrieg Bundesbeihilfe durch die Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes für die Schule in Alexandria.
1958: Nach inoffiziell durchgeführten Schlussprüfungen führt Herr Ministerialrat Dr. Dähner zum ersten Mal wieder eine Prüfung durch. Er regt an, die Schule bis zur ägyptischen Reifeprüfung auszubauen, was auch dem Wunsch vieler Eltern und Schülerinnen entspricht.
1964: Kindergarten und Vorschule beziehen ihre Gebäude in Maadi.
1965-1972: Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Ägypten.
1967: Im November beginnt der Ausbau des Schulgebäudes: 20 Klassenräume, ein Musikraum, Räume für Naturwissenschaften und Kunst, eine Turnhalle und ein Lehrschwimmbecken sowie neue Schwesternräume und eine Kapelle werden errichtet. Der Ausbau dauert bis 1977.
1968: Der erste Jahrgang bereitet sich auf die Taugeheya-Prüfung (sprachlich-geisteswissenschaftlicher Zweig) vor. Die Schülerinnen schneiden mit ausgezeichneten Ergebnissen ab. Die ersten ägyptischen Ordenskandidatinnen werden im Pelizäusheim in Alexandria eingekleidet.