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| Posted by Administrator (tusche) on 22.04.2009 |
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Rollenspiel im Geschichtsunterricht
Wir, die Schülerinnen der Klasse 8b, haben uns in diesem Schuljahr im Geschichtsunterricht bei Herrn Spiering u. a. mit dem Thema „ Gründung der USA“ beschäftigt.
Zuerst haben wir Argumente gesammelt, warum Menschen im
17. Jahrhundert aus Europa in das damals noch weitgehend unbekannte Nordamerika auswanderten in eine sehr ungewisse Zukunft.
Die Vorbereitungen der Auswanderung, die Strapazen und die Gefahren der Überfahrt über den Atlantik mit einem Segelschiff, der Anfang in der Wildnis Nordamerikas, umgeben von meist feindlich gesinnten Indianern,
diese Themen wurden von uns erarbeitet.
Damit wir uns die Lage der damaligen Auswanderer besser vorstellen können, bat Herr Spiering uns, die Situation in einem Rollenspiel darzustellen.
Wir teilten uns in Gruppen ein.
Unsere Gruppe( Nada Ayman, Noelle Tadros, Farah Wadie, Gisele Nabil, Arwa Amr, Belkais Khalid, Sandra Amin, Nadine Maged ) stellte eine Familie dar, die England um 1650 verlassen wollte ( schwangere Mutter mit Familienvater, Großeltern väterlicherseits, 20-jähriger Sohn, drei Töchter mit 18 , 16 und 4 Jahren, Onkel).
Wir haben die Erlebnisse dieser Familie aus der Sicht des einzig Überlebenden, des Onkels, dargestellt. Gisele spielte diesen Onkel, der der zuschauenden und zuhörenden Klasse erzählte, dass er in Amerika zu Reichtümern gekommen sei, jetzt ein Leben führen könne, wie es sich die Familie damals in Europa immer erhofft hatte. Aber er sei nicht glücklich,
weil er seine gesamte Familie auf der Atlantiküberquerung verloren habe.
In Rückblenden haben wir dann in einzelnen Szenen dargestellt,
- wie wir als Familie lange überlegten zu Hause in England, ob wir es wagen sollten auszuwandern,
- wie bei der Überfahrt das Trinkwasser faulig wurde und es eklig war, es zu trinken,
- wie die Nahrungsmittel knapp wurden und es kein Obst und Gemüse gab,
- wie die Großeltern über Bord sprangen, um den Kindern die wenigen Nahrungsmittel zu überlassen,
- wie die Kinder nacheinander starben, schließlich auch die Eltern.
Nur der Onkel überlebte und wurde seines Lebens nicht mehr froh.
Unsere Darstellung gefiel der Klasse sehr gut. Alle konnten sich die Situation der Leute von damals viel besser vorstellen.
Und es war auch viel Spaß dabei, im Unterricht einmal etwas anderes auszuprobieren.
Text: Nada Ayman, Noele Tadros, Klasse 8b

Last changed: 22.04.2009 at 05:23
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